Aktuelles

06.03.2021

Gemeinsam gegen Covid - ein Impfappell

Wissenschaftliche Studien deuten vermehrt darauf hin, dass eine überstandene Covid-19-Infektion ggf. sogar über Jahre gesundheitliche Einschränkungen verursachen kann. Long Covid, Post-Covid-19 oder Post-Covid-Syndrom sind neue Begriffe, die Langzeitfolgen nach Abklingen einer akuten Coronaviruserkrankung beschreiben.

Die in den Studien beobachteten Symptome sind unterschiedlich: Sie reichen von schwerwiegenden Lungenschäden, weiterbestehenden Entzündungsreaktionen, Veränderungen an verschiedenen Organen, chronischen Kopfschmerzen bis hin zu Atemnot. Die Post-Covid-Müdigkeit (Fatigue oder allgemeinen Erschöpfung) kann selbst nach leichten oder milden Verläufen der Krankheit auftreten.

Auch wenn sie davon ausgehen, eine Covid-Infektion gut zu überstehen, können sie dennoch Ihre Mitmenschen anstecken und bei diesen massive gesundheitliche Einschränkungen und ggf. auch Long Covid Symptome hervorrufen. 

Aus diesen Gründen ist es richtig und wichtig, sich impfen zu lassen!

Falls Sie Impfreaktionen befürchten, können neben den konventionellen Fieber- und Schmerzmitteln auch die Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin hilfreich sein. Kontaktieren Sie gerne hierzu die Praxis.

28.07.2020

Akupunktur zur Migräneprävention

Chinesische Forscher werteten in einer Metaanalyse 19 randomisierte kontrollierte Studien mit 3656 Migränepatienten aus, in denen die Wirksamkeit von Akupunktur im Vergleich zum Betablocker Propranolol in der Vorbeugung von Migräneanfällen verglichen wurde.
Dabei stellten sie fest, dass sowohl im Bezug zum Häufigkeit des Auftretens der Migräneanfälle als auch in der Intensität der Migräenanfälle Akupunktur im Vergleich zu Propranolol wirksamer ist. Akupunktur löste zusätzlich weniger Nebenwirkungen aus.

(Acupuncture versus Propranolol in migraine prophylaxis: an indirect treatment comparison meta-analysis, J Neurol, 21. August 2019)

 

20.06.2020

Akupunktur und Hormonbehandlung bei Hitzewallungen während den Wechseljahren

Italienische Forscher haben 75 Frauen, die in ihren Wechseljahren u.a. an Hitzewallungen litten, drei Monate lang entweder mit Hormonersatztherapie, wöchentlicher Akupunktur oder Phytoöstrogenen (Pflanzeninhaltsstoffe, die dem Hormon Östrogen ähneln) behandelt.

Die allgemeinen Symptome der Wechseljahre gingen in allen drei Gruppen signifikant zurück. Speziell in Bezug auf die Hitzewallungen waren jedoch die Hormonersatztherapie und Akupunktur wirksamer als Phytoöstrogene.

Und drei Monate später, nach Behandlungsende, zeigte sich, dass die Symptomreduktion in der Akupunkturgruppe länger anhielt als in der Gruppe, die mit einer Hormonersatztherapie behandelt wurde.  

(Estrogen plus progestin on menopausal symptoms, a randomized study, Gynecol Endocrinol, 29. Mai 2019, 1-4)

 

17.04.2020

Kann TCM bei Corona Covid-19 helfen?

Die Einbeziehung der TCM in das Behandlungskonzept kann positive Auswirkungen auf Vorbeugung, das Fortschreiten der Erkrankung sowie die Erholungsphase haben.

Gute wissenschaftliche Studien stehen bislang aus. Dennoch sind die Beobachtungen vielversprechend.

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17.04.2020

Hygienemaßnahmen während der Covid-19-Pandemie

Ihre Gesundheit und die Gesundheit unserer Mitarbeiter hat Priorität. Zu Ihrem und unserem Schutz setzen wir neben den regulären Hygieneregeln zur Zeit verschärfte Maßnahmen um:

Wir desinfizieren regelmäßig Kontaktflächen wie Türklinken, Empfangstresen sowie weitere Bereiche. Nutzen Sie gerne bereitgestelltes Händedesinfektionsmittel. Das Praxisteam trägt Mund-Nasen-Schutz. Wir lüften regelmäßig die Behandlungsräume. Bedingt durch die gute Raumsituation der Praxis können wir sicherstellen, dass Sie nur Kontakt mit dem Praxisteam, jedoch nicht mit anderen Patienten haben. Tragen Sie beim Kontakt mit dem Praxispersonal gerne Ihren Mund-Nasen-Schutz. Auf Wunsch erhalten Sie gerne von uns einen.

Wenn Sie vorbeugend Ihr Immunsystem stärken möchten, vereinbaren Sie gerne einen Termin in der Praxis.

Wenn Sie frische Erkältungssymptome haben, kommen Sie bitte nicht in die Praxis. Mangels räumlicher Gegebenheiten sowie fehlender Schutzausrüstung können wir keine Diagnostik auf COVID-19 durchführen. Bitte melden Sie sich zum Ausschluss einer COVID-19 Erkrankung bei der zuständigen Bereitschaftspraxis 0931/116117.

Wenn der Coronavirus bei Ihnen nachgewiesen wurde und Sie einen leichten bis mittelschweren Verlauf haben, so melden Sie sich bitte telefonisch: Ich werde dann eine Telefon- oder Videosprechstunde durchführen und Ihnen eine Rezeptur auf Ihr individuelles Krankheitsmuster verordnen.

 

18.11.2019

Moxibustion bei arterieller Hypertonie zur Blutdrucksenkung – Behandlungshäufigkeit hat Auswirkungen auf die Wirksamkeit

Koreanische Forscher haben 45 Patienten mit einer arteriellen Hypertonie (Bluthochdruck) entweder vier Wochen lang zweimal wöchentlich oder vier Wochen dreimal wöchentlich mit Moxibustion behandelt oder einer nicht behandelten Kontrollgruppe zugeteilt.

Nach vier Wochen Behandlung zeigten sich zwischen der zweimal wöchentlich behandelten Gruppe und der nicht behandelten Kontrollgruppe kein signifikanter Unterschied in der Verringerung des Blutdruckes. In der dreimal wöchentlich behandelten Gruppe stellte sich jedoch eine signifikante Senkung des Blutdruckes ein.

Daraus schlossen die Autoren, dass die Behandlungshäufigkeit Auswirkungen auf die Wirksamkeit haben kann.

(Moxibustion for prehypertension and stage I hypertension: a pilot randomized controlled trial, Integr Med Res, März 2019, 8(1), 1-7)

10.04.2019

Chinesische Medizin – Neue Wege mit einer alten Heilmethode am Beispiel von Schlafstörungen

Am 9. April 2019 referierte ich im Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten über Schlafstörungen und stellte an diesem Beispiel die Denkweise der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) vor.

Besonders ging ich auf die krankmachenden Wirkkräfte sowie den wichtigen Aspekt von „Blutmangel“ ein. Ich erklärte die Funktionsweise von Akupunktur und Qi Gong sowie die Vorgehensweise des Therapeuten bei der Zusammenstellung eines Dekoktes. Darüber hinaus stellte ich dar, wie Nahrungsmittel auf unseren Körper wirken.

Die Teilnehmer konnten eine bei Schlafstörung gut funktionierende Selbsthilfe-Übung erlernen und erhielten ein Rezeptvorschlag, wie man aus herkömmlichen Nahrungsmitteln einen Tee zum leichteren Einschlafen zusammenstellt.

 

11.03.2019

Studie zur Anwendung von Akupunktur bei allergischem Asthma

Deutsche Forscher behandelten 1445 an allergischem Asthma leidende Patienten im Laufe von drei Monaten fünfzehnmal entweder mit Akupunktur und westlicher Standardtherapie oder ausschließlich mit westlicher Standardtherapie.
Zwei Fragebögen, die die Lebensqualität bei Asthma abbilden, wurden verwendet. Die Abfrage wurde vor Beginn der Studie und nach drei und sechs Monaten durchgeführt.
In der Akupunktur-Gruppe zeigten sich im Vergleich zur Standardtherapie-Gruppe signifikant bessere Ergebnisse. Der Behandlungserfolg blieb nach Ablauf der sechs Monate erhalten.

(Acupuncture in Patients with Allergic Asthma: A Randomized Pragmatic Trial, The Journal of Complementary and Alternative Medicine, 2017, 23(4), 268-277)

10.10.2018

Vortrag: „Chinesische Medizin – eine hilfreiche Unterstützung bei Asthma und COPD“.

Auf Einladung der Selbsthilfegruppe für Asthma und COPD-Kranke in Würzburg hielt ich einen Vortrag über die positiven Auswirkungen der Chinesischen Medizin bei Asthma und COPD. Durch die fünf Therapiesäulen der Chinesischen Medizin lassen sich chronische Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale, chronischer Husten, chronische Bronchitis, COPD sehr gut therapieren. Vorort konnten die Anwesenden alle diese 5 Therapiesäulen genauer kennen lernen: Neben dem grundsätzlichen Vorgehen bei Anwendung der Akupunktur, dem Kennenlernen des Wirkungsprinzips des QiGong konnten sie auch eine für chronische Lungenerkrankungen typische Abkochung (Dekokt) probieren. Sie erlernten eine Gesichtsmassage, die sie nun auch in Zukunft selbstständig durchführen können, und bekamen ein typisches Hustenmittel genannt, welches sie eigenständig zu Hause zubereiten können.

15.08.2018

Humanitäre Mitarbeit in Kambodscha

Vom 31.07. 2018 bis zum 09.08.2018 habe ich einem humanitären Akupunktureinsatz in Battambang in Kambodscha teilgenommen. Wir arbeiteten dort in einem örtlichen Armenkrankenhaus und behandelten etwa 150 Patienten pro Tag. Unser Team bestand aus den Lehrern Dr. Delphine Armand und Paul Wang sowie aus 5 Akupunkteuren aus aller Welt. Es war überwältigend, mit welch großem Erfolg wir Menschen helfen konnten, die sonst aufgrund ihrer Einkommenssituation fast keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben konnten. Eindrücke dieser humanitären Mitarbeit finden Sie hier:

06.04.2018

Neue Homepage

Wir freuen uns über unsere Homepage mit umfangreichen Informationen zu Traditioneller Chinesischen Medizin und ihren Therapiemöglichkeiten.