Traditionelle Chinesische Medizin TCM in Würzburg Dr. Isabel Wemhöner Energie im Gleichgewicht und Krankheiten als Störungen des Gleichgewichtes

Begleittherapie bei Krebs

Chemotherapie – mehr Erfolg durch kombinierte Behandlung mit TCM

Krebspatienten müssen in der Regel die schwere Last einer Chemotherapie auf sich nehmen. Schon der Begriff allein löst bei Krebspatienten und ihren Angehörigen Angst und Panik aus. Berichte über Erfolge, aber auch Misserfolge führen zusätzlich zu Zweifeln und Sorge. In meiner Praxis erscheinen häufig Patienten, die sich vor oder während einer Chemotherapie befinden und zusätzlich Rat und Hilfe suchen.

Chemotherapeutika schwächen den Organismus

In der Chemotherapie werden Zytostatika eingesetzt, um Krebszellen zum Absterben zu bringen oder zumindest ihre Vermehrung zu hemmen. Im Idealfall wirken Zytostatika nur auf die Tumorzellen ein. In der Realität werden aber auch immer andere, gesunde Körperzellen geschädigt, wodurch der Körper stark geschwächt wird und zum Teil starke Nebenwirkungen ausgelöst werden, welche die Lebensqualität der Betroffenen extrem beeinträchtigen.

Die chemotherapeutischen Medikamente können sowohl in Tablettenform als auch über die Vene verabreicht werden. Oft werden verschiedene Chemotherapeutika miteinander kombiniert. Man spricht dann von einer Polychemotherapie. Chemotherapien werden häufig ambulant durchgeführt und stoßweise in Form von Chemotherapiezyklen verabreicht. Ein Zyklus besteht aus einer Behandlung und einer Pause. Die Länge der Pausen hängt von den Medikamenten und dem gesundheitlichen Zustand des Patienten ab.

Nicht selten führen die sehr starken Nebenwirkungen zwangsläufig dazu, dass die Chemotherapie abgebrochen oder die Pausen verlängert werden müssen. Zur Linderung mancher Nebenwirkungen stehen Medikamente der westlichen Medizin zur Verfügung, die jedoch leider nicht immer erfolgreich sind. Es gibt aber auch Nebenwirkungen, für die es aus der westlichen Medizin keine lindernden Medikamente gibt. Insgesamt kann die Chinesische Medizin hierbei vielfältige Unterstützung anbieten.

Chinesische Medizin stärkt den Organismus und lindert chemotherapiebedingte Nebenwirkungen

Behandelt werden körperliche Schwäche, Übelkeit, Unwohlsein, Angst und Depression ebenso wie Schäden am empfindlichen Knochenmark und am Nervensystem. Es gilt inzwischen auch als wissenschaftlich erwiesen, dass bestimmte Verfahren der Chinesischen Medizin, vor allem die Akupunktur und die chinesischen Arzneimitteltherapie nicht nur die chemotherapiebedingten Nebenwirkungen erfolgreich und deutlich vermindern, sondern auch direkt krebstötend wirken und damit die Wirkung der Chemotherapie verstärken. Begleitend erlernte Körperübungen können nachweislich die Lebensqualität von Krebspatientin deutlich bessern.

Höhere Behandlungserfolge durch eine Kombination von altem Wissen und moderner Forschung

In der Kombination mit Chinesischer Medizin kann eine Chemotherapie sowohl ertragbarer als auch wirksamer werden. Indem ich die Chemotherapie ergänze, stärke ich den Organismus, behandele die Nebenwirkungen und trage dazu bei, dass der Patient seine Gesamtsituation besser verarbeiten kann. TCM und westliche Medizin können sich also bei der Therapie gegen Krebs in idealer Form ergänzen.

Moderne Forschung weist günstige Wirkungen von Vitamin C auf Krebszellen und bei Behandlung von Krebserkrankungen aus

Da sich traditionell-chinesische und westliche Medizin sehr gut kombinieren lassen, bietet es sich an, in der Krebstherapie zusätzlich und ergänzend westliche komplementäre Medizin einzusetzen.

An vielen Zell- und Gewebeprozessen im Körper ist Vitamin C (Ascorbinsäure) beteiligt. Vitamin C gehört zu den Antioxidantien. Antioxidantien können unerwünschte Oxidationen verhindern und damit sogenannte „freie Radikale“ abwehren und unschädlich machen. „Freie Radikale“ treten in besonderem Maße bei Krebserkrankungen und den damit verbundenen Stoffwechselstörungen auf. Vitamin C ist ein sehr wichtiges, effektives Antioxidans. Zusätzlich entfaltet es seine günstigen Wirkungen in vielfältiger Weise in hormonellen Regelsystemen des Körpers; auch dort ist es unverzichtbar.

Seit langem ist bekannt, dass Patienten bei fortgeschrittener Krebserkrankung ausgesprochen niedrige Vitamin-C-Spiegel im Blut aufweisen. Durch chirurgische Eingriffe, Strahlenbehandlungen und Chemotherapie wird dieses Defizit noch weiter erhöht, wodurch die Immunität des Körpers nachhaltig geschwächt wird. In diesem Zustand reicht eine gesunde und ausgewogene Ernährung häufig nicht mehr aus, um die Defizite auszugleichen. Dann macht es Sinn, dem Organismus gezielt Unterstützung in Form von Hochdosis-Vitamin-C-Infusionen zukommen zu lassen und dadurch den Mangel an Vitamin C zu beheben.

Bereits im Jahre 1976 publizierte der Nobelpreisträger Linus Pauling (1901-1994), dass hohe Dosen an Vitamin-C das Leben von Krebspatienten verlängern können. Seither sind zahlreiche Studien durchgeführt und veröffentlicht worden, die den Nutzen von hochdosiertem Vitamin-C in der Krebstherapie darstellen. Die Wirkung dieser Therapie beruht nicht nur darauf, dass die Vitamin-C Mangelzustände ausgeglichen werden, sondern auch darauf, dass Krebszellen eine viel größere Menge an gelöstem Vitamin-C aufnehmen als gesunde Zellen und dadurch selektiv geschädigt werden können. Da die Aufnahme von Vitamin-C über den Darm begrenzt ist und daher nicht ausreicht, um die erforderliche Menge an Vitamin-C in den Organismus zu bringen, wird die Gabe über eine Infusion in die Armvene verabreicht. Ich biete meinen Patienten Behandlungsserien mit Hochdosis-Vitamin-C an. Die Infusionsdauer beträgt in der Regel 30 – 60 Minuten. Die Infusionen werden individuell angepasst und über mehrere Wochen gegeben. Mit Nebenwirkungen ist bei dieser Therapie in der Regel nicht zu rechnen. Die meisten Patienten berichten schon nach wenigen Infusionen, dass sich ihr Allgemeinbefinden bessert und sie sich kraftvoller fühlen.

Heilkraft der Mistel

Die Misteltherapie ist eines der ältesten Therapieverfahren in der komplementären Onkologie. Schon vor rund 100 Jahren wurde die Mistel erstmals therapeutisch eingesetzt. Die Anregung dazu stammte von Rudolf Steiner (1818-1925). Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden die Heilwirkungen der Mistel intensiv erforscht, so dass diese heute zu den am besten untersuchten Pflanzen der Medizin zählt.

Die Mistel entfaltet vielfältig ihre Wirkungen im Menschen: Sie stimuliert die körpereigene Abwehr gegenüber Krebszellen, regt den beim Krebsgeschehen verloren gegangenen natürlichen programmierten Zelltod (Apoptose) an, schützt gesunde Zellen vor Schäden am genetischen Code, verbessert die Lebensqualität und stärkt die Kraft des Patienten, sich konstruktiv mit seiner Erkrankung auseinanderzusetzen und ihr mit Zuversicht zu begegnen.

Im onkologischen Bereich muss das Mistel-Medikament immer gespritzt werden, da bei einer Verabreichung als Tablette die wesentlichen Inhaltsstoffe durch die Verdauungsenzyme zerstört würden. Die Injektion erfolgt in der Regel unter die Haut.

Bei sachgemäßer Anwendung sind Mistelpräparate eine zuverlässige und sichere Therapie in der Onkologie.

Ich arbeite im Konsens mit der anerkannten Krebsmedizin und kooperiere mit behandelnden Krebsärzten.

Haben Sie weitere Fragen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf!

 

 

 

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Störungen und Erkrankungen

In meiner Praxis behandele ich mit den Methoden der Chinesische Medizin jede Art von Erkrankungen und Beschwerden.
 

© Dr. Isabel Wemhöner | 
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